Maultiere, Trapper, Soldaten und Auswanderer – Die Rolle der Mulis bei der Besiedelung Amerikas (ca. 1830-1900) und Überlegungen zum sinnvollen Einsatz heute

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Beschreibung

Reichmann, Thomas (2001). Maultiere, Trapper, Soldaten und Auswanderer. Die Rolle der Mulis bei der Besiedelung Amerikas (ca. 1830-1900) und Überlegungen zum sinnvollen Einsatz heute. 12 Seiten.

Die Entstehung der Maultierzucht in Amerika war kein Zufall, sondern die Tiere wurden gezielt in zunehmender Zahl gezüchtet, obwohl ihre Ausbildung und auch der Umgang mit ihnen oft viel schwieriger war, als z.B. bei Pferden. Mulis galten als Schläger, Beißer und Ausbund an Heimtücke und Hinterlist. Außerdem waren sie steril und schwieriger zu züchten als Pferde. Ohne triftige Gründe hätte man Maultiere nicht in diesem Umfang eingesetzt. Was aber machte das Maultier bei der Entdeckung und Besiedelung des „Wilden Westens“ so unentbehrlich, dass man die bereits erwähnten Nachteile in Kauf nahm? Wie kamen die Mulis zu diesem Image? Lag es an einer fehlerhaften, zu groben Ausbildung oder liegt hier ein „bastardbedingter“ Charaktermangel vor? Welchen Nutzen haben Mulis für die Reitbegeisterten heute, oder sind Maultiere in unserer Zeit genau so überflüssig wie Geländewagen in der Großstadt? Diese Fragen können uns am besten die Menschen beantworten, die täglich mit ihnen gearbeitet und gelebt haben und das oft unter den schwierigsten Bedingungen. Gemeint sind die Trapper,Auswanderer, Offiziere der U.S. Army und Landvermesser (oft ehemalige Offiziere). Viele von ihnen haben damals Tagebücher oder Berichte geschrieben, die erhalten geblieben sind. Diese Erzählungen sind nicht nur spannend und abenteuerlich, sondern zeigen auch zu welchen unglaublichen Leistungen Menschen und Tiere damals fähig waren, oder eben leider manchmal auch nicht.

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