Beschreibung
Naegeli, Andreas (1990). Das Maultier in der Schweiz – Zucht und Einsatz. Schweizerisches Landwirtschaftliches Technikum Zollikofen. 54 Seiten.
Schon als Kind lernte ich Pferde lieben und verstehen, bekam als Sechzehnjähriger meine eigene Haflingerstute Nadja und absolvierte zusammen mit ihr die Train-Rekrutenschule auf St. Luzisteig. Zu meiner Freude am Pferd kam nun noch das Interesse am Trainwesen hinzu. In meinen zahlreichen Militärdiensttagen, von der Rekrutenschule bis zum jetzigen Zeitpunkt, kam ich dann auch immer wieder in Kontakt mit Maultieren. Diese ganz speziellen Tiere übten in der Folge eine immer stärkere Faszination auf mich aus. Auch während meines Studiums am SLT wollte ich mehr über dieses mich so faszinierende Tier erfahren. Bei der Suche nach Unterlagen und Literatur über die Maultierzucht und -haltung wurde ich aber arg enttäuscht: Nur sehr wenig war am SLT vorhanden. An der Schweizerischen Landesbibliothek erging es mir nur wenig besser. So habe ich mich dann entschlossen, meinem Tierzuchtlehrer Eric Duc einen Vorschlag für mein Diplomarbeitsthema zu unterbreiten. Da mein Vorschlag bei ihm auf Interesse stiess, konnte das Thema folgendermassen ausformuliert werden: „Das Maultier in der Schweiz – Zucht und Einsatz“ mit dem Auftrag:
- Eine möglichst umfassende und vollständige Literatursammlung zu erstellen.
- Die aktuelle Bedeutung, die Zucht, die zivilen und militärischen Verwendungsmöglichkeiten und die vorhandenen sowie die wünschbaren Förderungsmassnahmen zu untersuchen.
Die Suche nach Literatur und Informationen führte mich in die Bibliothek der ETHZ, in die interne Bibliothek der Gruppe für Tierzucht an der ETHZ, nach Avenches ins Eidgenössische Gestüt, in die Militärbibliothek in Bern, zur Abteilung für Militärveterinärdienst, an die Kuranstalt der EMPFA und zur Interessengemeinschaft für das Maultier (IGM). Viele Stunden habe ich damit verbracht, an den verschiedenen Orten möglichst alle Literatur zusammen zu tragen und von den jeweiligen Fachleuten möglichst viele Informationen zu bekommen. Diese ganze Fülle von Daten habe ich aufgearbeitet und geordnet. Es ist eine recht ansehnliche Literatursammlung daraus geworden, gespickt mit allerlei Raritäten.



