Der Hausesel – Eine Betrachtung

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Beschreibung

Frank, Bruno (1986). Der Hausesel – Eine Betrachtung. Spezialprojekt 14. Semesterkurs

Die Tatsache, dass ich mir im Frühjahr ’87 zwei Esel anschaffen werde, ist nicht der einzige Grund, mich für das Spezialprojekt mit den Grautieren zu befassen. Schon seit langer Zeit beschäftige ich mich durch Besuche bei Eselhaltern, durch das Sammeln von allerlei Informationen und durch Lesestoff mit den Iiebenswerten Tieren. Nicht zuletzt geht es mir darum, ein Tier naher zu betrachten, das die meisten selbstverständlich zu kennen glauben, in Wahrheit aber recht wenig Konkretes darüber wissen. Warum sollte nicht einmal ein oft belächeltes, gar verspottetes und scheinbar so gleichgültiges Tier wie der Esel im Naturkundeunterricht Platz haben? Die folgenden Seiten ermuntern vielleicht eine Kollegin oder einen Kollegen, mit ihren Schülern Näheres über den „blöden Esel“ zu erfahren. Wetten, dass die Klasse schon bei der Bekanntgabe des Themas zwei Varianten der Reaktion zeigt: Schallendes Gelächter – als Folge des gängigen Images des Esels – oder aber Zeichen der Begeisterung, weil der Esel d i e kinderfreundliche Kreatur überhaupt ist. Wenn die Schüler bis anhin dem Esel höchstens im Lesebuch, im Märchen oder im Zoo flüchtig begegnet sind, so hat das seine Gründe. Die verfügbaren Unterlagen über dieses Tier sind spärlich und die Kenntnisse meist bescheiden. Ich wünsche mir, dass der folgende Überblick da und dort – den Ruf des Esels etwas zurechtrücken kann, – die Freude und das Interesse am Langohr weckt.