Beschreibung
Andereggen, Stéphane (1991). Die Verkehrsgeschichte Grächens – Das parkierte Maultier. Stiftung „Grechu, ischi Heimat“, Grächen. 103 Seiten.
Mit einer bunten Mischung aus Erzählungen damals beteiligter Personen und aus schriftlichen Aufzeichnungen aus Protokollen, Chroniken und Korrespondenzen wird dem Leser in interessanter Form die Verkehrsgeschichte Grächens aufgezeigt. Da die übrige Entwicklung des damaligen Bergdorfes Grächen in einem direkten Zusammenhang mit der Verkehrserschliessung steht, wird aus dieser Schrift der tiefgreifende Wandel ersichtlich, den es und seine Bevölkerung in einer verhältnismässig kurzen Zeit erfahren hat. Unter anderem sind im vorliegenden Buch etliche humorvolle Erinnerungen und Aufzeichnungen des überaus verdienten und unvergesslichen, damaligen Pfarrherrn, H. H. Stanislaus Venetz, enthalten. Zusätzlich ist das Büchlein mit vielen, zum Teil sehr alten Fotos illustriert, so dass auch für die heutige, jüngere Generation die damalige Zeit der Säumer wieder lebendig wird.
Anlässlich der ersten Grächner Heimattagung wurde am 6. Oktober 1984 die Stiftung „Grechu, ischi Heimat“ gegründet. Gemäss Artikel 3 der Stiftungsurkunde bezweckt die Stiftung die Sichtung und Erhaltung von Althergebrachtem, die Förderung der Kultur und des Brauchtums von Grächen und den Schutz und die Pflege des Dorfbildes. Mit der Unterstützung der Gemeinde und vieler Privatpersonen konnte die Stiftung am 5. August 1990 im alten Gemeindehaus ein kleines Dorfmuseum, welches das Ausstellungsthema „Der alte Bergweg nach Grächen“ zum Inhalt hat, eröffnen. Die Stiftung „Grechu, ischi Heimat“ möchte mit diesem Schriftband, der von Stephan Andereggen, Brig, verfasst und von der Firma Roth + Sauter SA, Denges, gestaltet und gedruckt wurde, das Thema der Verkehrsgeschichte Grächens aufzeigen. Das Büchlein erhebt weder Anspruch auf eine umfassende Behandlung des Themas, noch will es Beschlüsse oder Leistungen von Gruppierungen oder Personen bewerten. Vielmehr soll es für alt und jung als Anregung dienen, über die „gute alte Zeit“ und ihre Vor- und Nachteile ein wenig nachzudenken. Allen die zur Realisierung dieses Buches in irgendeiner Form beigetragen haben, sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Grächen, im Juli 1991 Stiftung „Grechu, ischi Heimat“



